August-September 2021

          Willkommen zurück!

          Mögen Frieden, Ruhe und Gesundheit Sie jeden Tag begleiten. Herzliche Grüße aus Casa Ray - Dobreni - Rumänien.

          August und September waren für uns zwei sehr arbeitsreiche Monate. Das sieht man auch daran, dass wir mit unseren Berichten etwas in Verzug geraten sind.

          Der August, der letzte Sommermonat und für unsere Kinder der letzte Ferienmonat, war geprägt von 2 Camps, eines für Jugendliche ab 14 Jahren und eines für die jüngeren Kinder. Mit Gottes Hilfe konnten diese Camps organisiert werden, da diesen Sommer dieCOVID-Einschränkungen etwas gelockert wurden.

          Die Jugendlichen waren im INTEGRO-Camp von Targul Mures, einem Traumort für Camps. Sie genossen in dieser Zeit gemeinsam alle angebotenen Aktivitäten und Einrichtungen und erlebten viele schöne Momente der Geselligkeit. Dieses Camp wird ihnen aber auch aus einem anderen Grund in Erinnerung bleiben. So waren fast alle Teilnehmer des Camps - 70 Personen - an einer Magendarm-Grippe erkrankt. Die Organisatoren wurden vorübergehend zu Pflegern. Die Bilder verraten diesen Aspekt überhaupt nicht, sondern zeigen nur die fröhlichen Momente des Lagers. (Bilder 1-6)

Januar - Februar 2022

           Schön, Sie wiederzusehen, liebe Freunde!

          Es ist in den vergangenen Monaten Januar und Februar hier in Casa Ray viel passiert! Angesichts der neuen Ereignisse, die an der Grenze unseres Landes zur Ukraine stattfanden, sind unsere Herzen und Gedanken besorgt um diese Menschen, die in großer Not und Bedrängnis sind.

          Wir konnten nicht gleichgültig und tatenlos dem Drama zusehen, welches unsere Nachbarn in diesen Tagen und Wochen durchleben müssen. Da wir leere Gästezimmer hatten, war für uns klar, dass wir einigen Bedürftigen einen Ort der Zuflucht anbieten können. So haben wir bisher 22 Menschen bei uns aufnehmen können. Damit verdoppelte sich die Zahl der Bewohner im Casa Ray Ray. Nun können wir unseren 22 Kindern und weiteren 22 Gästen ein Zuhause geben.

Casa Ray Oktober - November 2021

          Herzlich Willkommen zum neuen Newsletter von Casa Ray

          Der Herbst ist zu Ende und der Winter hat sich beeilt, um sich durch seine Kälte und einige glückliche Schneeflocken bemerkbar zu machen. Lassen Sie uns nun aber einen Blick zurück auf die letzten beiden Monate werfen und erfahren Sie, was wir im Oktober und November im Casa Ray erlebt haben.

          Im Oktober ernteten wir sehr viele Äpfel und Futterrüben. Dank sei Gott, dass auch in diesem Jahr vieles gut gedeiht ist und wir eine erfreuliche Ernte einbringen konnten (Bilder 1,2).Das Fallobstverarbeiteten wir zu Marmelade, die wir als Brotaufstrich oder für Torten verwenden werden (Bilder 3,4,5).Wir haben auch eine Apfelspende und einen Kürbis von der Familie Rotaru aus Bacau bekommen. Herzlichen Dank an die Familie.Die besseren Äpfel haben wir für den Winter eingelagert und aus den restlichen Äpfeln haben wir leckeren Saft hergestellt (Bilder 6,7,8).

Juni und Juli 2021

          Liebe Freunde von Casa Ray

          Schön, dass Sie sich für unseren Newsletter Juni/Juli 2021 Zeit nehmen! Wir hoffen, dass es Ihnen gut geht und Sie gesund sind.

          Mit Gottes Hilfe haben wir trotz gesundheitlichen Problemen die Monate Juni und Juli gut überstanden. Ionela Matei (Bild 1) wurde wegen Verdacht auf Blinddarmentzündung für eine Woche ins Krankenhaus eingeliefert, die anderen Kinder mussten eine Enterokolitis-Epidemie überwinden, die das ganze Land „heimsuchte“. Dank sei dem Herrn, dass es uns mittlerweile allen wieder gut geht.

          Am 1. Juni feierten wir in Rumänien den KINDERTAG! Besonderer Dank geht an unsere Freundin Heike Kunze, die zusammen mit ihren Freunden eine kleine Party für die Kinder mit Luftballons, Süßigkeiten, Früchten und Säften organisiert hatte. Damit hat Sie unseren Kindern eine grosse Freude bereitet.  Sie wurden richtig verwöhnt. Tata Mihai sprach für sie ein Segensgebet. Gottes Segen und Führung ist für uns und unsere Kinder das wichtigste und wertvollste! (Bilder 2-5)

Veranstaltungen im April und Mai 2021

          Willkommen zurück, liebe Freunde des Casa Ray

          Mit Gottes Hilfe haben wir in diesem Frühjahr rund 25 neue Obstbäume verschiedener Arten in unserem Garten gepflanzt, von denen wir hoffen, dass wir in ein paar Jahren voller Dankbarkeit ernten dürfen. Wir haben auch Himbeersetzlinge gepflanzt. Uns läuft schon das Wasser im Mund zusammen, wenn wir an die süßen Früchte denken. (Bild 1 und 2). Wichtig war auch der Frühjahrsputz. Mit dem, was der Wind auf unser Grundstück wehte, füllten wir nicht weniger als 18 Müllsäcke. (Bild 3)

          Dieses Frühjahr blieb es in unserer Gegend ziemlich lange kalt. Daher konnten wir mit den Gartenarbeiten erst später beginnen. Ende April brachten wir den natürlichen Dünger in die Gärten,pflanzten Setzlinge und streuten Samen aller Art aus. (Bilder 4-6)Nach dem anhaltenden Regen wuchs allerlei, nicht nur die feinen Kräuter, von denen wir schon essen konnten, sondern auch ganz viel Unkraut. (Bild7)

Januar, Februar und März 2021

          Seid herzlich gegrüsst, liebe Freunde!

          Es ist einige Zeit seit unserem letzten Bericht vergangen. In den Monaten Januar, Februar und März, mussten wir uns einigen Herausforderungen stellen, die wir mit Gottes Hilfe gemeistert haben.

          Die erste Herausforderung bestand darin, den Betrieb von Casa Ray mit wenig Personal sicherzustellen und rasch neue Mitarbeiter zu finden, die uns in dieser Aufgabe mittragen. Frau Lica, welche in unserer Wäscherei arbeitete, erkrankte an Covid. Als sie diese Krankheit überwunden hatte, begann sie mit einer starken Depression zu kämpfen, die sie noch nicht überwunden hat. Frau Aurica, die uns eine tatkräftige Hilfe in der Küche war, trat mit 66 Jahren in den verdienten Ruhestand. Ihr täglicher Arbeitsweg von über 70 km war ihr zu anstrengend. Auch Mama Tatiana, die am 14. November 2020 von uns gegangen ist, war im Casa Ray die treibende Kraft und fehlt uns nun an allen Ecken und Enden.

Mutter – Was ein kraftvolles Wort

Mutter – Was ein kraftvolles Wort (de)

Die Mutter ist die, welche sich hingibt, für alle sorgt, dir zuhört, dich in den Arm nimmt, dich ermutigt und sich sorgt, wenn du gefallen bist. Sie wischt dir die Tränen weg, wenn du weinst, fragt dich, ob alles in Ordnung ist, und wenn nicht, dann kümmert sie sich darum, dass das es wieder besser wird. Es ist schmerzhaft, in Worten zu erklären, wie viel mir meine Mutter bedeutet hat und wie sehr ich sie liebe.

Veranstaltungen im Mai und Juni 2020

           Liebe Freunde des Casa Ray

          Auch während den Monaten Mai und Juni standen wir, wie schon die Monate März und April, unter Quarantäne, so dass die Aktivitäten im Casa Ray vorwiegend in und um das Haus erfolgten. Auf eine kleine Ausnahme werden wir später noch eingehen.

          Die Kinder beschäftigen sich mit den alltäglichen Dingen, wie spielen, entspannen, lernen und im Haushalt helfen. Viel lernen mussten vor allem sechs unserer Kinder, die Ende Juni die Aufnahmeprüfung für die fortfolgende Schulstufe bestehen mussten (Fotos 1 – 17).  Ohh, fast vergessen haben wir einen kreativen, künstlerischen Beitrag (Foto 18).

Muther...

          Ende Oktober gab es dennoch leider den ersten Coronafall. Nacheinander wurden sieben Kinder, drei Freiwillige, zwei Enkelkinder und die Hauseltern, Mama Tatiana und Papa Mihai, positiv getestet. Gott segnete uns alle mit einem milden Verlauf, sodass wir Zuhause behandelt werden konnten. Außer Mama Tatiana; ihr fiel das Atmen zunehmend schwerer, ihre Sauerstoffversorgung fiel auf 85. Sie musste ins Krankenhaus gebracht werden. Dort verschlechterte sich ihr Zustand zeitweise derart, dass die Sauerstoffversorgung auf 63 fiel. Daher wurde sie auf die Intensivstation verlegt. Dort wurde sie an zwei Sauerstoffgeräte angeschlossen und bekam die höchstmögliche Dosis an Medikamenten.

Veranstaltungen im September und Oktober 2020

          Nun ist es schon zwei Monate her, seit wir Euch zuletzt die aktuellen Nachrichten über das Casa Ray haben zukommen lassen. Aber auch an den Entwicklungen im September und Oktober möchten wir Euch teilhaben lassen.

          Während dieser Zeit hat Gott uns sehr zur Seite gestanden. Es war uns möglich, alles, was für den Winter benötigt wird, zu verarbeiten: Auberginen, Paprika, Bohnen, Pilze, sauer Eingelegtes aller Art, Gemüse, Tomatensoße, Marmeladen, verschiedene Kompotte, Zacusca (Soße mit vielen Sorten kleingeschnittenem Gemüse), Fischpaste und vieles mehr. Viele fleißige Hände arbeiteten unermüdlich und füllten den Vorratsraum und die Tiefkühltruhen. Mama Tatiana war stets dabei. Wir küssen Deine Hände, Mama! (Fotos 1-8)

          Der Haushalt und die Aktivitäten auf dem Bauernhof gingen weiter. Natürlich wurden sie immer wiederdurch Spiele, Feiern und Zeiten der Entspannung unterbrochen. (Fotos 9-20). In dieser Zeit durften wir die Geburstage von Ionel (17), Laura (10), Gabriela (13) und Madalin (17) feiern. Gott möge alle segnen und ihnen helfen, die bestmöglichen Entscheidungen für ihr Leben zu treffen! (Fotos 21-24)

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